Pisa


Pisa
PISA auch: Pi|sa 〈ohne Artikel; Schulw.; Abk. für engl.〉 Programme for International Student Assessment (Programm für internationale Schülerbeurteilung); →a. PISA-Studie

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Pi|sa:
Stadt in Italien.
PISA, Pi|sa [Abk. für engl. Programme for International Student Assessment = Programm für eine internationale Schülerbeurteilung]:
Kurzf. von PISA-Studie.

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PISA
 
[Abkürzung für englisch Programme for International Student Assessment], PISA-Studie, international angelegte Vergleichsstudie der Leistungen 15-jähriger Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Das Frageraster von PISA zielt dabei auf die mathematische und naturwissenschaftliche Grundbildung der Schüler ab, verstanden als Erkennen von Sachzusammenhängen und Aufzeigen von Problemlösungen, und auf ihre Lesekompetenz, die Fähigkeit, gelesene Texte inhaltlich zu erfassen, zu bewerten und - fächerübergreifend - in größere Zusammenhänge zu stellen; die Wiedergabe (Zitation) von reinem Faktenwissen tritt in den Hintergrund. Ziel der im Auftrag der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von den Teilnehmerstaaten gemeinsam entwickelten und durchgeführten Studie ist es, vergleichbare Daten über die Bildungssysteme der teilnehmenden Staaten zu gewinnen und statistisch belegte (verallgemeinerbare) Aussagen über den Zusammenhang von Leistungsvermögen und sozialem Hintergrund der Schüler in den Teilnehmerstaaten treffen zu können. - Deutschland ist an der PISA-Studie auf der Grundlage einer Vereinbarung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit der Kultusministerkonferenz der deutschen Länder beteiligt; die wissenschaftliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse erfolgt durch das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin. Um die Untersuchungsergebnisse der internationalen PISA-Studie innerhalb Deutschlands vergleichbar zu machen, wurde zeitgleich mit »PISA 2000« (Veröffentlichung: Dezember 2001) eine nationale PISA-Ergänzungsstudie auf der Ebene der Bundesländer durchgeführt (rund 50 000 Testschülerinnen und -schüler in 1 466 Schulen), deren Ergebnisse im Juni 2002 veröffentlicht wurden.
 
Die sich über den Zeitraum der Jahre 2000 bis 2006 erstreckende internationale PISA-Studie wird in drei Projektzyklen mit jeweils unterschiedlicher Schwerpunktsetzung durchgeführt. Pro Teilnehmerland werden in statistisch repräsentativer Auswahl zwischen 4 500 und 10 000 Schülerinnen und Schüler getestet. Schwerpunkt der Studie »PISA 2000« (rund 180 000 Testschülerinnen und -schüler insgesamt; rund 5 000 in Deutschland an 219 Schulen) war der Bereich Lesekompetenz, Schwerpunkt von »PISA 2003« wird der Bereich mathematische Grundbildung, von »PISA 2006« der Bereich naturwissenschaftliche Grundbildung sein. Folgende 32 Staaten nehmen an der PISA-Studie teil: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Süd-Korea, Tschechische Republik, Ungarn, USA und (von den Nichtmitgliedsländern der OECD) Brasilien, Lettland, Liechtenstein und Russland.
 
 
PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internat. Vergleich, hg. v. J. Baumert u. a. (2001).

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Pi|sa: Stadt in Italien.

Universal-Lexikon. 2012.

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